Rechnungskauf für Öffentliche & gemeinnützige Institutionen

Glossar: Fachbegriffe rund um Einsatzzelte

Was ist ein MANV, was bedeutet B1, und wozu braucht man eine Leitweg-ID? Hier erklären wir 39 Fachbegriffe aus Einsatz, Zelttechnik und Beschaffung, jeweils mit dem Bezug zum Einsatzzelt.

Einsatz & Taktik

Begriffe aus Einsatzplanung und Führung: wo an der Einsatzstelle Zelte gebraucht werden und wofür.

Atemschutzsammelstelle (Atemschutzsammelplatz)

Als Atemschutzsammelstelle oder Atemschutzsammelplatz bezeichnen Feuerwehren den Ort, an dem bei größeren Atemschutzeinsätzen die Trupps gesammelt, registriert und bereitgehalten werden. Dort werden sie auch mit Geräten und Flaschen versorgt.

Was bedeutet das beim Einsatzzelt?

Ein Zelt schützt Atemschutzgeräteträger in der Pause vor dem Wetter und schafft einen geordneten Platz für Überwachung und Gerät. Für die Feuerwehr gibt es aufblasbare Zelte und Faltzelte mit Aufdruck „FEUERWEHR“.

Behandlungsplatz (BHP)

Ein Behandlungsplatz ist eine Einrichtung mit fester Struktur, in der Verletzte und Erkrankte nach der Sichtung notfallmedizinisch versorgt und transportfähig gemacht werden. Von dort geht es weiter in die Kliniken. Die Zahl im Namen nennt die Kapazität in Patienten pro Stunde: Ein Behandlungsplatz 50 versorgt 50 Patienten pro Stunde. Aufbau und Stärke legen die Länder in ihren Konzepten fest.

Was bedeutet das beim Einsatzzelt?

Für einen Behandlungsplatz braucht es große Zelte mit Platz für Tragen und Liegen, die sich zu einem Zeltverband verbinden lassen. Die VETTER Sanitätszelte MT 20 bis MT 60 lassen sich dafür mit dem Andockzelt koppeln.

Betreuungsplatz und Betreuungsstelle

Ein Betreuungsplatz ist eine vorübergehende Einrichtung, in der unverletzte Betroffene in der ersten Phase eines Großschadensereignisses betreut und kurzfristig untergebracht werden, nach den Konzepten der Länder in der Regel für 500 Personen. Kleiner ist die Betreuungsstelle: die erste Anlaufstelle außerhalb des Gefahrenbereichs, an der Betroffene erstbetreut, aber nicht untergebracht werden. Aufbau und Größe legen die Länder fest.

Was bedeutet das beim Einsatzzelt?

Für Anlaufstelle, Registrierung und Wetterschutz werden Zelte gebraucht, die schnell stehen und sich erweitern lassen. Im Katastrophenschutz kommen dafür neben aufblasbaren Zelten auch Faltzelte zum Einsatz, die sich zu größeren Flächen verbinden lassen; gebraucht werden sie auch für Verpflegung.

Dekontamination (Dekon)

Dekontamination bedeutet, gefährliche chemische, biologische oder radioaktive Verunreinigungen von Personen, Geräten, Fahrzeugen oder Flächen zu entfernen. Für ABC- und Gefahrstoffeinsätze der Feuerwehr regelt das die Feuerwehr-Dienstvorschrift 500, in Stufen bis hin zu einem eigenen Dekon-Platz. Nach üblichen Brandeinsätzen genügt in der Regel die Einsatzstellenhygiene.

Was bedeutet das beim Einsatzzelt?

Für die Dekontamination von Personen nach ABC-Einsätzen gibt es spezielle Dekon-Zelte mit Duschen; diese führen wir nicht. Für die Einsatzstellenhygiene nach dem Brandeinsatz, also das Ablegen und Trennen der Schutzkleidung, eignet sich das VETTER PSA-Umkleidezelt.

Einsatzleitung

Die Einsatzleitung besteht aus dem Einsatzleiter, der die Gesamtverantwortung für die Einsatzstelle trägt, und seiner Führungsunterstützung. Bei Großschadenslagen und Katastrophen übernimmt vielerorts eine Technische Einsatzleitung (TEL) die Führung vor Ort; Name und Zuständigkeit regeln die Länder. Die Grundlagen der Führung beschreibt die Feuerwehr-Dienstvorschrift 100.

Was bedeutet das beim Einsatzzelt?

Die Einsatzleitung braucht nah am Geschehen einen wettergeschützten Platz für Lagekarte, Funk und Besprechung. Dafür eignen sich Faltzelte mit Seitenwänden, etwa in 3 × 6 m, ebenso wie aufblasbare Zelte.

Einsatzstellenhygiene

Einsatzstellenhygiene umfasst alle Maßnahmen an der Einsatzstelle, die verhindern sollen, dass Einsatzkräfte Schadstoffe wie Brandrauch und Ruß aufnehmen oder verschleppen. Dazu gehören das Ablegen verschmutzter Schutzkleidung noch vor Ort, eine Grobreinigung, saubere Hände und Gesicht vor dem Essen und Trinken und der getrennte Transport verschmutzter Ausrüstung. Hinweise dazu gibt die DGUV Information 205-035 „Hygiene und Kontaminationsvermeidung bei der Feuerwehr“.

Was bedeutet das beim Einsatzzelt?

Ein eigenes Zelt oder ein abgetrennter Bereich bietet Sicht- und Wetterschutz, wenn Einsatzkräfte ihre Kleidung wechseln. Das VETTER PSA-Umkleidezelt hat dafür zwei getrennte Kabinen. Für GYBE Schnelleinsatzzelte gibt es außerdem eine diagonale Trennwand mit Reißverschluss, die zusammen mit einem neuen Zelt bestellt wird.

MANV (Massenanfall von Verletzten)

MANV steht für Massenanfall von Verletzten; gemeint sind Verletzte oder Erkrankte. Es ist ein Notfall mit so vielen Patienten, dass der örtliche Rettungsdienst ihn mit seinen regulären Kräften nicht bewältigen kann. Dann greifen vorab festgelegte Konzepte, nach denen zusätzliche Kräfte alarmiert und die Versorgung organisiert werden. Ab wann ein MANV vorliegt und wie er abgestuft wird, regeln die Länder unterschiedlich.

Was bedeutet das beim Einsatzzelt?

Bei einem MANV werden in kurzer Zeit geschützte Flächen gebraucht, etwa für Patientenablage, Behandlungsplatz und die Betreuung unverletzter Betroffener. Zelte, die mit wenig Personal schnell stehen, schaffen dort Wetter- und Sichtschutz.

Notunterkunft

Eine Notunterkunft ist eine Einrichtung, in der Betroffene nach einem Schadensereignis kurz- bis mittelfristig behelfsmäßig untergebracht werden, etwa nach einer Evakuierung. Anders als Betreuungsstelle und Betreuungsplatz dient sie über längere Zeit der Unterbringung. Sie gilt als Notlösung und soll zeitlich begrenzt bleiben; eine bundesweit einheitliche Definition gibt es nicht.

Was bedeutet das beim Einsatzzelt?

Für die kurzfristige Unterbringung braucht es Zelte mit viel nutzbarer Fläche für Feldbetten. Das VETTER Sanitätszelt MT 40 bietet laut Datenblatt Platz für 12 Betten, und mehrere Zelte lassen sich mit dem Andockzelt verbinden.

Patientenablage

Die Patientenablage ist eine Stelle am Rand des Gefahrenbereichs, an der gerettete Verletzte oder Erkrankte bei einem MANV gesammelt werden. Dort gibt es lebensrettende Sofortmaßnahmen, eine erste Sichtung und Registrierung, bevor die Patienten zum Behandlungsplatz oder ins Krankenhaus kommen. Allgemein spricht man von einer Verletztensammelstelle; ist sie einem Behandlungsplatz vorgeschaltet, heißt sie Patientenablage. Die Einzelheiten regeln die MANV-Konzepte der Länder.

Was bedeutet das beim Einsatzzelt?

Die Patientenablage muss schnell und oft mit wenigen Einsatzkräften eingerichtet werden. Ein aufblasbares Zelt ohne Gestänge schützt dort Verletzte und Helfer vor Regen, Sonne und Blicken. Das GYBE Schnelleinsatzzelt baut eine Person mit Druckluft in 2–4 Minuten auf.

Sanitätsstation

Eine Sanitätsstation ist eine feste Anlaufstelle des Sanitätswachdienstes bei Veranstaltungen, untergebracht in einem Zelt, einem Container oder einem Gebäude. Dort werden Besucher mit Verletzungen oder Beschwerden versorgt, von der Ersten Hilfe bis zur notfallmedizinischen Versorgung. Manche Hilfsorganisationen haben dafür feste Konzepte, etwa die Unfallhilfsstelle (UHS); Bezeichnung und Ausstattung unterscheiden sich je nach Organisation und Land.

Was bedeutet das beim Einsatzzelt?

Bei Veranstaltungen im Freien dient oft ein Zelt als Sanitätsstation, gut sichtbar und mit eigenem Aufdruck. Für Hilfsorganisationen wie DRK, Johanniter, Malteser, ASB und DLRG gibt es das E-Z UP Faltzelt mit dem Logo der Organisation, zum Beispiel in 3 × 3 m.

Schwarz-Weiß-Trennung

Schwarz-Weiß-Trennung heißt, verschmutzte („schwarze“) und saubere („weiße“) Bereiche, Kleidung und Ausrüstung konsequent voneinander zu trennen. So werden Schadstoffe nicht verschleppt. Das gilt an der Einsatzstelle, im Fahrzeug und im Feuerwehrhaus, etwa bei Umkleide, Spinden und Wäsche.

Was bedeutet das beim Einsatzzelt?

Das VETTER PSA-Umkleidezelt hat zwei Kabinen für die Schwarz-Weiß-Trennung direkt an der Einsatzstelle. Die Eingänge liegen auf beiden Seiten, so geht es vorne hinein und hinten hinaus. Ohne Trennwand dient es als reines Umkleidezelt.

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Zelttechnik

Wie Einsatzzelte aufgebaut sind: aufblasbar oder mit Gestell, verbunden und sicher verankert.

Andockzelt

Ein Andockzelt ist ein Verbindungszelt, das zwischen zwei Zelte gesetzt wird. So entsteht ein überdachter Übergang, und mehrere Zelte werden zu einem Zeltverband. Personal und Patienten wechseln geschützt von einem Zelt ins andere.

Was bedeutet das beim Einsatzzelt?

Mit dem VETTER Andockzelt lassen sich die VETTER Sanitätszelte MT 20 bis MT 60 zu größeren Einheiten verbinden, etwa zu einer mobilen Krankenstation oder einem Behandlungsplatz.

Dauergebläse

Ein Dauergebläse bläst ununterbrochen Luft in eine Hülle, damit sie ihre Form behält. Das ist zum Beispiel bei Hüpfburgen, aufblasbaren Werbefiguren und Traglufthallen üblich. Ohne Strom verliert eine solche Konstruktion nach und nach ihre Form.

Was bedeutet das beim Einsatzzelt?

Aufblasbare Einsatzzelte mit Luftkammern arbeiten anders: Sie werden einmal befüllt und dann verschlossen. Die GYBE Zelte brauchen deshalb kein Dauergebläse, und für das Zelt selbst ist im Betrieb kein Strom nötig.

Faltzelt (Faltpavillon)

Ein Faltzelt hat ein zusammenklappbares Gestell aus Stahl oder Aluminium, dessen Streben wie eine Schere ineinandergreifen. Zum Aufbau wird das Gestell auseinandergezogen, das Dach liegt dabei schon auf, dann werden die Beine auf Höhe gebracht. Man spricht auch von Faltpavillon.

Was bedeutet das beim Einsatzzelt?

Ein Faltzelt braucht weder Pumpe noch Druckluft. Die E-Z UP Profi-Faltzelte gibt es in 3 × 3, 3 × 4,5 und 3 × 6 m, mit Stahl- oder Alugestell und auf Wunsch mit Ihrem Dachdruck. Inklusive Seitenwänden sind sie in 2–4 Minuten aufgebaut.

Luftkammer

Eine Luftkammer ist ein luftdichter Abschnitt im Tragwerk eines aufblasbaren Zelts, zum Beispiel ein Luftschlauch in einer Stütze oder einem Dachbogen. Ein Zelt kann aus einer oder mehreren Kammern bestehen. Je nach System werden die Kammern einzeln über eigene Ventile oder gemeinsam über ein Ventil befüllt.

Was bedeutet das beim Einsatzzelt?

Das GYBE Schnelleinsatzzelt hat drei Luftkammern, das GYBE Sanitäts- & Mannschaftszelt sieben. In beiden Fällen werden alle Kammern über einen Anschluss in einem Vorgang befüllt.

One-Pump-System

Beim One-Pump-System wird ein aufblasbares Zelt in einem Vorgang über einen Anschluss befüllt, nicht Kammer für Kammer. Die Luft verteilt sich über Verbindungen im Inneren auf alle Kammern. Eine Reihenfolge, in der einzelne Kammern befüllt werden müssen, gibt es nicht.

Was bedeutet das beim Einsatzzelt?

Das GYBE Schnelleinsatzzelt hat zwei Einlassventile, eines für die Pumpe und eines für Druckluft; genutzt wird immer nur eins davon. Von dort verteilt sich die Luft auf alle drei Luftkammern. Mit Druckluft steht das Zelt in 2–4 Minuten.

Pneumatisches Zelt (aufblasbares Zelt)

Ein pneumatisches Zelt, auch aufblasbares Zelt oder Luftzelt genannt, steht ohne Gestänge. Seine tragende Struktur besteht aus Luftschläuchen oder Luftkammern, die einmal befüllt und luftdicht verschlossen werden. Davon zu unterscheiden ist die Traglufthalle: Dort erzeugt ein ständig laufendes Gebläse einen leichten Überdruck im Innenraum, der die Hülle trägt.

Was bedeutet das beim Einsatzzelt?

Im Einsatz zählt vor allem der Aufbau ohne Stangen und Werkzeug. Das GYBE Schnelleinsatzzelt baut eine Person mit Druckluft in 2–4 Minuten auf. Aufblasbare Einsatzzelte führen wir von GYBE und VETTER.

SG-Zelt (Sanitätsgruppenzelt)

SG-Zelte sind Stangengerüstzelte, die vor allem im Katastrophenschutz und bei der Feuerwehr genutzt werden, etwa als Sanitäts-, Küchen- oder Unterkunftszelt. Die Abkürzung SG steht für Stangen-Gerüst bzw. Sanitätsgruppenzelt, im Katastrophenschutz heißen sie auch Universalzelt. Die Zahl im Namen, etwa SG 20 oder SG 30, gibt ungefähr die nutzbare Grundfläche in Quadratmetern an.

Was bedeutet das beim Einsatzzelt?

Für Hilfsorganisationen gibt es das GYBE Sanitäts- & Mannschaftszelt mit dem Logo der Organisation auf den Seitenwänden. Es ist aufblasbar, 3,7 × 3,7 m groß und mit Druckluft in 4 Minuten aufgebaut.

Stangenzelt

Ein Stangenzelt wird von einem Gerüst aus Stangen und Verbindungsstücken getragen, über das die Zeltplane gezogen wird. Die Stangen sind meist Rohre aus Aluminium oder Stahl, befestigt wird das Zelt mit Heringen und Leinen. Im Katastrophenschutz und bei der Feuerwehr sind Stangenzelte als SG-Zelte verbreitet.

Was bedeutet das beim Einsatzzelt?

Aufblasbare Zelte wie das GYBE Sanitäts- & Mannschaftszelt kommen ohne Gestänge aus und sind mit Druckluft in 4 Minuten aufgebaut.

Verankerung und Abspannung

Die Verankerung hält ein Zelt am Boden, zum Beispiel mit Erdankern im Erdreich oder mit Sand- und Wassersäcken auf festem Untergrund. Die Abspannung sichert es zusätzlich mit Seilen, die schräg vom Zelt zum Boden führen. Beides zusammen verhindert, dass Wind das Zelt anhebt oder verschiebt.

Was bedeutet das beim Einsatzzelt?

Windangaben gelten nur, wenn beides fachgerecht ausgeführt ist. Das GYBE Schnelleinsatzzelt ist für Windgeschwindigkeiten bis 80 km/h ausgelegt – bei fachgerechter Verankerung und Abspannung. Für E-Z UP Faltzelte gibt es passende Erdanker.

Volant

Als Volant bezeichnet man im Zelt- und Markisenbau den Stoffstreifen, der rundum an der Dachkante herabhängt. Weil er auch aus der Entfernung gut zu sehen ist, wird er oft für Beschriftung und Logos genutzt.

Was bedeutet das beim Einsatzzelt?

Beim E-Z UP Profi-Faltzelt sind Dach und Volant komplett frei bedruckbar, in jeder Farbe. Vor der Produktion erhalten Sie einen kostenlosen Druckentwurf zur Freigabe.

Zeltverbinder

Ein Zeltverbinder schließt die Lücke zwischen zwei nebeneinander stehenden Zelten. So entsteht ein durchgehender, überdachter Bereich, und Personen und Material wechseln trocken von einem Zelt ins andere.

Was bedeutet das beim Einsatzzelt?

Für GYBE Schnelleinsatzzelte gibt es den Zeltverbinder (Fusion) in drei Versionen für 4 × 4 und 5 × 5 m, auch gemischt. Soll zum Nachbarzelt hin zusätzlich eine Seitenwand eingesetzt werden, braucht das Zelt den 2nd-Zipper am Dach als Erstausstattung. Für E-Z UP Faltzelte gibt es einen eigenen Zeltverbinder mit Regenrinne.

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Material & Normen

Was Angaben zu Stoff, Wasserdichtigkeit, Brandverhalten und Sonnenschutz bedeuten.

Denier (D)

Denier (Abkürzung D oder den) gibt die Feinheit eines Garns an: das Gewicht in Gramm von 9.000 Metern Faden. 150D heißt also, dass 9.000 Meter Garn 150 Gramm wiegen. Die Angabe beschreibt nur das Garn und sagt nichts über Webart, Beschichtung oder Wasserdichtigkeit des Stoffs.

Was bedeutet das beim Einsatzzelt?

Dach und Seitenwände des GYBE Schnelleinsatzzelts bestehen aus 150D-Polyester. Für den Einsatz zählen daneben Beschichtung, Wassersäule und Brandverhalten.

Schwer entflammbar (B1)

Schwer entflammbar ist die Baustoffklasse B1 nach DIN 4102-1. Sie gehört zur Gruppe der brennbaren Baustoffe: Ein B1-Material darf nach Ende der Brandeinwirkung nicht selbstständig weiterbrennen. Nicht brennbar sind nur die Klassen A1 und A2. Europäisch gilt die DIN EN 13501-1 mit eigenen Klassen, die sich nicht eins zu eins umrechnen lassen.

Was bedeutet das beim Einsatzzelt?

Dach und Seitenwände des GYBE Schnelleinsatzzelts sind schwer entflammbar nach DIN 4102 (B1). Schwer entflammbar heißt nicht feuerfest: Abstand zu offenen Flammen und heißen Geräten bleibt wichtig.

UV-Beständigkeit

UV-beständig heißt, dass ein Material unter Sonnenlicht langsamer altert: Farben bleichen weniger aus, und das Gewebe wird nicht so schnell spröde. Erreicht wird das durch Zusätze in Faser oder Beschichtung. Ganz verhindern lässt sich die Alterung durch Sonnenlicht nicht.

Was bedeutet das beim Einsatzzelt?

Das ist wichtig, wenn ein Zelt bei Veranstaltungen oder langen Lagen viele Stunden in der Sonne steht. Dach und Seitenwände des GYBE Schnelleinsatzzelts sind UV-beständig.

Wassersäule

Die Wassersäule gibt an, wie viel Wasserdruck ein Gewebe aushält, bevor Wasser durchdringt. Gemessen wird nach DIN EN ISO 811: Der Druck auf das Material steigt, bis auf der anderen Seite Wasser durchtritt; angegeben wird die Höhe der Wassersäule in Millimetern. Der Wert gilt für das Material, Nähte und Reißverschlüsse beeinflussen die Dichtigkeit des ganzen Zelts zusätzlich.

Was bedeutet das beim Einsatzzelt?

Dach und Seitenwände des GYBE Schnelleinsatzzelts haben eine Wassersäule von 2.000 mm. Das Material ist zudem hygienisch abwaschbar.

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Zubehör

Befüllen, beschweren, abdecken, heizen: was ein Einsatzzelt im Einsatz zusätzlich braucht.

Akkupumpe (12V)

Eine Akkupumpe befüllt aufblasbare Zelte mit Strom aus einem Akku. Sie arbeitet unabhängig von Steckdose, Stromerzeuger und Druckluft, braucht für den Aufbau aber deutlich länger als eine Elektropumpe.

Was bedeutet das beim Einsatzzelt?

Mit der 12V Akkupumpe steht das GYBE Schnelleinsatzzelt 4 × 4 m in ca. 20 Minuten, das GYBE Sanitäts- & Mannschaftszelt in ca. 15 Minuten. Für das 5 × 5 m Zelt ist sie nicht geeignet.

Bodenplane

Eine Bodenplane deckt den Boden im Zelt ab. Sie hält Nässe und Schmutz vom Untergrund fern und schafft eine saubere Fläche für Liegen, Material und Personal.

Was bedeutet das beim Einsatzzelt?

Beim GYBE Schnelleinsatzzelt wird die Bodenplane per Reißverschluss mit den Seitenwänden verbunden; sie wiegt ca. 16 kg (4 × 4 m) bzw. ca. 25 kg (5 × 5 m) und hat einen eigenen Transportrucksack. Nachrüsten lässt sie sich nur bei Zelten mit Reißverschlüssen unten an den Seitenwänden, die seit etwa 2023 serienmäßig sind. Beim GYBE Sanitäts- & Mannschaftszelt wählen Sie die Bodenplane direkt als Option im Produkt.

Elektropumpe (230V)

Eine Elektropumpe befüllt aufblasbare Zelte mit Netzstrom (230V), zum Beispiel aus der Steckdose oder einem Stromerzeuger. Sie ist schneller als eine Akkupumpe und braucht keine Druckluftflasche.

Was bedeutet das beim Einsatzzelt?

Mit der 230V Elektropumpe steht das GYBE Schnelleinsatzzelt 4 × 4 m in ca. 5 Minuten und das 5 × 5 m Zelt in ca. 9 Minuten, das GYBE Sanitäts- & Mannschaftszelt in ca. 5 Minuten. Im Sanitätsdienst wird sie häufig statt Druckluft genutzt.

Heizgebläse (Zeltheizung)

Ein Heizgebläse erwärmt Luft und bläst sie in den Raum. Im Zelt sorgt es bei Kälte für eine angenehmere Temperatur. Elektrische Geräte werden meist im Zelt aufgestellt, Geräte mit Brennstoff stehen in der Regel draußen und führen die Warmluft per Schlauch hinein.

Was bedeutet das beim Einsatzzelt?

Das Elektroheizgebläse 230V mit 3 kW wird im Zelt aufgestellt und gehört zum GYBE Komplett-Set; es passt auch für E-Z UP Faltzelte mit Seitenwänden. Welche Innentemperatur erreicht wird, hängt von der Außentemperatur ab.

Pressluft-Füllgarnitur (Druckluftbefüllung)

Mit einer Pressluft-Füllgarnitur wird ein aufblasbares Zelt aus einer Druckluftflasche befüllt, zum Beispiel aus einer Atemluftflasche der Feuerwehr. Ein Druckminderer verringert dabei den hohen Flaschendruck. Mit Druckluft geht der Aufbau deutlich schneller als mit einer Pumpe.

Was bedeutet das beim Einsatzzelt?

Mit der Pressluft-Füllgarnitur steht das GYBE Schnelleinsatzzelt in 2–4 Minuten, das GYBE Sanitäts- & Mannschaftszelt in 4 Minuten. Feuerwehren können dafür vorhandene Druckluft- oder Atemluftflaschen nutzen.

Sand- und Wassersäcke

Sand- und Wassersäcke beschweren ein Zelt dort, wo keine Erdanker gesetzt werden können, etwa auf Asphalt, Pflaster oder in Hallen. Sie werden an den Füßen oder Standflächen angebracht und vor Ort gefüllt. Wassersäcke lassen sich nach dem Einsatz leeren und leicht wieder verstauen.

Was bedeutet das beim Einsatzzelt?

Zum GYBE Schnelleinsatzzelt gehören vier Sand- oder Wassersäcke, befüllt bis 15 kg (4 × 4 m) bzw. 20 kg (5 × 5 m). Für E-Z UP Faltzelte gibt es eigene Sandsäcke, die leer geliefert werden. Für volle Windstabilität braucht es zusätzlich die Abspannung.

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Beschaffung

Für Beschaffer in Behörden, Kommunen und Vereinen: Begriffe rund um Angebot, Vergabe und Rechnung.

Angebot (Vergleichsangebot)

Ein Angebot nennt Leistung, Preis und Bedingungen, zu denen ein Anbieter liefert. In der öffentlichen Beschaffung holen Vergabestellen oft mehrere Vergleichsangebote ein, bei der Verhandlungsvergabe sind grundsätzlich mindestens drei Unternehmen aufzufordern. Wie viele Angebote nötig sind und in welcher Form, legt die zuständige Vergabestelle fest.

Was bedeutet das beim Einsatzzelt?

Ihr Angebot erhalten Sie bei uns in der Regel innerhalb von 1–3 Werktagen. Der Kaufvertrag kommt in der Regel mit unserer Auftragsbestätigung zustande, und vor der Produktion erhalten Sie einen kostenlosen Druckentwurf.

Ausschreibung

Bei einer Ausschreibung fordert ein öffentlicher Auftraggeber Unternehmen auf, Angebote für eine genau beschriebene Leistung abzugeben. Bei der öffentlichen Ausschreibung unterhalb der EU-Schwellenwerte darf jedes interessierte Unternehmen anbieten, über Angebote und Preise wird nicht verhandelt. Oberhalb der EU-Schwellenwerte heißt das entsprechende Verfahren offenes Verfahren.

Was bedeutet das beim Einsatzzelt?

Technische Daten zu unseren Zelten finden Sie auf den Produktseiten. Bei Fragen zu Maßen, Material oder Ausstattung beraten wir Sie persönlich.

Direktauftrag

Ein Direktauftrag ist eine Beschaffung ohne Vergabeverfahren: Bei geringem Auftragswert kauft der öffentliche Auftraggeber direkt bei einem Anbieter. Auch dann gelten Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit, und der Auftraggeber soll zwischen verschiedenen Unternehmen wechseln. Bis zu welchem Wert das zulässig ist, regeln Bund, Länder, Kommunen und Fördergeber unterschiedlich; maßgeblich ist Ihre zuständige Vergabestelle.

Was bedeutet das beim Einsatzzelt?

Für einen Direktauftrag können Sie direkt im Shop bestellen oder ein Angebot anfordern. Behörden, öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen sowie Vereine kaufen bei uns auf Rechnung.

Kauf auf Rechnung

Beim Kauf auf Rechnung liefert der Verkäufer zuerst, bezahlt wird nach Erhalt der Rechnung innerhalb einer vereinbarten Frist. Für Behörden und Kommunen ist das die gängige Zahlungsweise, weil Rechnungen vor der Zahlung geprüft und angewiesen werden.

Was bedeutet das beim Einsatzzelt?

Behörden, öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen sowie Vereine kaufen bei uns auf Rechnung, mit 14 Tagen Zahlungsziel ab Rechnungserhalt. Die Rechnung kommt als XRechnung (XML) und als PDF.

Leistungsbeschreibung

Die Leistungsbeschreibung ist der Teil der Vergabeunterlagen, der festlegt, was beschafft werden soll. Sie muss so eindeutig und vollständig sein, dass alle Bieter sie gleich verstehen und vergleichbare Angebote abgeben können. Grundsätzlich wird sie produktneutral formuliert; Marken- oder Typangaben sind nur ausnahmsweise erlaubt und dann in der Regel mit dem Zusatz „oder gleichwertig“.

Was bedeutet das beim Einsatzzelt?

Für Einsatzzelte gehören meist Grundfläche, Aufbauzeit und Personalbedarf, Material und Brandverhalten, Befüllung sowie Bedruckung in die Leistungsbeschreibung. Die Werte unserer Zelte finden Sie auf den Produktseiten.

Leitweg-ID

Die Leitweg-ID ist die Adresse einer elektronischen Rechnung an die öffentliche Verwaltung, vergleichbar mit der Anschrift auf einer Papierrechnung. Sie besteht aus Grob- und Feinadressierung und einer Prüfziffer und wird von der Verwaltung selbst vergeben. Der Auftraggeber teilt sie dem Lieferanten mit; in der XRechnung steht sie im Feld Käuferreferenz.

Was bedeutet das beim Einsatzzelt?

Teilen Sie uns Ihre Leitweg-ID mit der Bestellung oder Anfrage mit; ermitteln lässt sie sich nur bei Ihnen. Wir erstellen damit Ihre XRechnung und laden sie auf Wunsch in Ihr Rechnungsportal hoch.

XRechnung

XRechnung ist der deutsche Standard für elektronische Rechnungen an öffentliche Auftraggeber. Die Rechnung ist ein strukturierter XML-Datensatz, den die Software des Empfängers automatisch verarbeitet; ein PDF allein ist keine E-Rechnung in diesem Sinn. XRechnung setzt die europäische Norm EN 16931 um und wird von der KoSIT im Auftrag des IT-Planungsrats gepflegt.

Was bedeutet das beim Einsatzzelt?

Unsere Rechnungen erhalten Sie als XRechnung (XML) und zusätzlich als PDF per E-Mail. Für Behörden und Kommunen mit Leitweg-ID, auf Wunsch laden wir die Rechnung in Ihr Rechnungsportal hoch.

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Ein Begriff fehlt?

Sagen Sie uns, welche Frage offen ist. Wir beraten Sie persönlich zu Einsatzzelten, Zubehör und Beschaffung.